Pacman-Nebel NGC 281

NGC 281 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia. Dieser Nebel ist rund 9500 Lichtjahre von der Erde entfernt.

In NGC 281 ist der offene Sternhaufen IC 1590 eingebettet.

Der hellste Stern von IC 1590, das Mehrfachsternsystem HD 5005, ist die ionisierende Quelle des Nebels.

 

Ich konnte in 2 Nächten (30.08.2016, 05.09.2016) jeweils die erste Nachthälfte nutzen, um Daten von diesen Nebel zu sammeln. Bis ca. 1 Uhr Morgens fiel das Licht dieses Nebels auf den Kamerachip, bevor er hinter der Dachkante verschwand. In der zweiten Nachthälfte lichtete ich dann die Plejaden ab.

Es sind 48 Einzelbilder zusammen gekommen, wobei jedes Einzelbild 5min belichtet wurde

bei ISO 400.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 4 Stunden.

Zur Bildkaliprierung wurden jeweils 40 Darks, Flats und Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Kokon-Nebel IC 5146

IC 5146, auch Kokon-Nebel genannt, ist ein kleiner aber markanter Gasnebel mit
eingebettetem offenen Haufen junger, heißer Sterne im Sternbild Schwan.

IC 5146 ist ungefähr 3000 Lichtjahre Lichtjahre von der Erde entfernt. Der wahre
Durchmesser beläuft sich dem entsprechend auf ungefähr 10 Lichtjahre. Der Nebel
befindet sich in der schlauchförmigen Dunkelwolke Barnard 168, von der
man auf dieser Aufnahme den östlichsten rundlichen Teil erkennt, der den
Kokon-Nebel optisch direkt umschließt. Der Strahlungsdruck der im
Inneren von IC 5146 gelegenen jungen heißen Sterne höhlt nach und nach
den Nebel aus, was zur Entstehung der interessanten dunklen Strukturen
im Objekt selbst führt.

Aufnahmeort: Kleingarten Stadtrand Kiel bei durchschnittlichem Vorstadthimmel.

 

Aufgenommen wurden 21 Bilder welche 600 sec. belichtet wurden. ISO 400.

Gesammtbelichtungszeit beträgt 3,5 Stunden.
Zur Bildkalibrierung wurden 10 Darks, 40 Flats, 20 Biasframes aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ6

Teleskop: SkyWatcher Newton 8″ f5

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

Dreiecksgalaxie M33

 

 

 

 

 

Die Dreiecksgalaxie ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck. Sie ist nach der Andromedagalaxie die zweithellste Spiralgalaxie am Nachthimmel und eine der uns nächstgelegenen Galaxie.

Die Dreiecksgalaxie hat einem Durchmesser von ca.  60.000 Lichtjahren und ist ca 2,8 Millionen Lichtjahre entfernt.

 

Am 08.09.2016 konnte ich wieder von meinen Kieler Balkon Daten von weit entfernten Objekten aus dem Universum sammeln.

Ich entschied mich für die Dreiecksgalaxie weil die Bedingungen doch ziemlich gut waren.

Zusammengekommen sind dann 61 Bilder mit jeweils 5min Einzelbelichtung pro Bild bei ISO 400.

Die Gesamtbelichtungszeit beträgt gute 5 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 20 Darks,Flats und Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

 

Aufgenommen von Florian Pieper

 

Plejaden M45

Die Plejaden Siebengestirn oder Sieben Schwestern genannt) sind ein offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann.

Der Sternhaufen ist ca. 444 Lichtjahre entfernt im Sternbild Stier, umfasst mindestens 1200 Sterne und ist ca. 125 Millionen Jahre alt.

Zu den Plejaden gehören der MajaNebel NGC 1432 und der Merope-Nebel NGC 1435.

 

Das hier gezeigte Bild entstand in 2 Nächten. Am 30.08.2016 und am 05.09.2016 konnte ich mit meiner privaten Ausrüstung von meinem Kieler Balkon diesen schönen offenen Sternenhaufen ablichten. Zusammen gekommen sind 58 Aufnahmen, wobei jede einzelne Aufnahme 5 min Belichtet wurde bei ISO 400.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 4,8 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden insgesamt 40 Darks, 40 Flats und 40 Bias Bilder aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

 

Aufgenommen von Florian Pieper

 

 

 

 

 

Lagunennebel M8

Der berühmte Lagunennebel M8 befindet sich in einer Entfernung von ca.
5200 Lichtjahren und hat einen wahren Durchmesser von ungefähr 140 x 60 Lichtjahre.

In ihn eingebettet befindet sich der offene Sternhaufen NGC 6530, dessen junge und sehr
heiße Sterne den Nebel zum eigenen Leuchten im typischen roten Licht
des ionisierten Wasserstoffs (H II) anregen. Die ganze Region ist überdies ein aktives Sternentstehungsgebiet.

Am Bildrand links unten in südwestlicher Richtung ist noch der relativ lockere Kugelsternhaufen
NGC 6544 zu erkennen.

Die Aufnahme entstand unter extrem schwierigen Bedingungen vom Balkon meine Kieler Stadtwohnung aus, wobei zwischen dem Auftauchen des Objektes an meiner
Hauswand in südlicher Richtung und seinem Verschwinden am
Südwesthorizont mit dort vorhandener Wohnbebauung nur ein extrem kurzes
Zeitfenster zur Verfügung stand, was eine präzise Aufnahmeplanung
verlangte. . Am Himmel entspricht dies ungefähr einer scheinbaren
Fläche von drei bis vier Vollmonddurchmessern.

 

Aufgenommen wurden 32 Bilder welche 180 sec belichtet wurden bei ISO 800.

Gesammtbelichtungszeit: 1,6 Stunden

10 Darks, 30 Flats, 20 Biasframes wurden zur Bildkalibrierung aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ5 Synta

Teleskop: SkyWatcher Newton-Reflektor 130/650 mm PDS

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 1100D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

Emissionsnebel IC 1396, Elefantenrüsselnebel IC 1396A

 

Der Elefantenrüsselnebel, auch bekannt unter der Katalogbezeichnung IC 1396A, ist eine hell berandete Globule, also eine Ansammlung von interstellarem Gas und Staub, im Sternbild Kepheus. Die Globule gehört zu IC 1396, einem H-II Gebiet mit eingebettetem Sternhaufen, und ist etwa 2400 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Der ganze Nebel ist ein Emissionsnebel der eine große Anzahl an Gas und Staubwolken beherbergt. Dieses Gebiet ist ein aktives Sternentstehungsgebiet.

 

Diesen riesigen Nebelkomplex konnte ich am 09.09.2016, in einer herrlichen klaren Nacht mit exzellenten Seeing, auf einem Feld bei Heidkarte ablichten. Die Milchstraße zeigte sich so klar Sichtbar, wie ich sie selten in unseren Nördlichen Gefilden gesehen habe. Die Andromedagalaxie war mit bloßen Auge erkennbar. Selbst die dunklen Nebel- (Staub) Felder unserer Galaxie (Milchstraße) waren zu erkennen. An diesem Anblick konnte ich mich nicht satt sehen und so blieb ich bis zum Morgengrauen wach und bewunderte den Himmel 🙂

Die Ausrüstung sammelte in der Nacht 34 Einzelbilder von IC 1396. Jedes Einzelbild wurde 10min belichtet bei ISO 400.

Gesamtbeichtungszeit beträgt 5,6 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 20 Darks, 30 Flats und 30 Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper