Mond mit Venus

Aufnahme Venus mit Mondsichel

Camera: Canon 1000D mit einem 70/300 mm Objektiv.

Datum 31. Jan. 2017 um 18:19 Uhr; Belichtung 4 sec. mit einer Blende von F / 5.6; ISO – 200

Wizard-Nebel NGC 7380

 

 

 

 

 

Der Wizard- oder auch Zauberernebel NGC 7380 ist ein eindrucksvolles
Beispiel eines galaktischen Emissionsnebels, wie sie zahlreich auch in
den Spiralarmen unseres heimatlichen Milchstraßensystems beobachtet
werden können. In den Nebel eingebettet befindet sich ein offener Haufen
junger heißer Sterne, die diesen zu eigenem Leuchten, vorzugsweise im
roten Licht des ionisierten Wasserstoffes (H II), anregen. NGC 7380 ist
überdies ein Gebiet aktiver Sternentstehung. Phantasiebegabte Beobachter
mögen in der Nebelstruktur das Gesicht eines Zauberers oder
Hexenmeisters erkennen, was NGC 7380 auch zu seiner eigentümlichen
Bezeichnung verhalf. Die dunklen, girlandenförmigen Strukturen innerhalb
des Nebels entstehen durch den UV-Strahlungsdruck der hier vorhandenen
jungen und sehr heißen Haufensterne. Der Wizardnebel ist im Sternbild
Kepheus mitten in der Milchstraße gelegen, befindet sich in einer
Entfernung von ca. 7000 Lichtjahren (Lj.) und besitzt einen wahren
Durchmesser von rund. 100 Lj.

Aufgenommen wurden 15 Bilder, welche  8 min. bei ISO 400 aufgenommen wurden.

Gesamtbelichtung beträgt 2 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 10 Darks, 20 Flats und 20 Biasframes aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher NEQ6

Teleskop: SkyWatcher Newton 8″ f5

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 1100D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

Altes Radio Teleskop

Diese Antennen habe ich in Kiel hinter der CAU entdeckt.

Wer weiß, was mit denen mal empfangen wurde?

Filtersortiment

Filter Informationen: 1 1/4 “ Gewinde

Rotfilter: Einsetzbar ab 8″ Öffnung. Für Polkappen auf dem Mars; Wolkenstrukturen auf Jupiter und Saturn. Kontrast wird erhöht.

Blaufilter: Blockiert fast vollständig Orange und Rot, Wolkenbänder und der GRF auf Jupiter kommen besser durch.

Gelbfilter: Gut zur Kontraststeigerung auf dem Mond, ab 6″ Teleskope.

Gelb – Grün Filter: Hebt die Cassini Teilung besser hervor.

Neutral Filter ND 96: Schwächt das Licht gleichmäßig in allen Farbbereichen und steigert den Kontrast. Gut für Mond geeignet,

In Verbindung mit anderen Filtern verwendbar. Ferner gut zu gebrauchen bei Doppelsternen, die eng zusammen stehen.

Hellgrün Filter: Gut zur Beobachtung bei den Eiskappen des Mars, auch für den Mond einsetzbar.

Sonnenfilter: 1 x Glasfilter für 200 mm Newton sowie 1 Folienfilter für kleine Newton oder Refratoren.

ASI 120 MC

Camera ASI 120 MC

Technische Daten:

Sensor: 1/3 “ CMOS ARO 130 CS, MT 9 M034 Farbsensor

Auflösung 1,2 Megapixel; Pixelgröße 3,75μm.

Mit dabei ein 2,1 mm Objektiv für Übersichtsaufnahmen.

Camera besitzt einen ST 4 Anschluss, der Sensor ist mit einem IR/UV Sperrfilter überzogen.

Venus bei 50% Beleuchtungsphase

 

 

 

 

 

Diese Aufnahme zeigt die Venus vom 14.01.2017.

Die Venus wurde mit 1/12s Belichtungszeit, ISO 100 bei schlechten Seeing aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Teleskop: TASCO Newton 150/750mm

Okularprojektion mit 4mm VIXEN LV Okular (ca.10m effektive Brennweite) Äquivalentbrennweite

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Bildbearbeitung: Canon-Software Digital Photo Professional, Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

 

M35, NGC 2158

Die offenen Sternhaufen Messier (M) 35 und der dicht in südwestlicher
Richtung benachbarte NGC 2158 bilden ein eindrucksvolles scheinbares
Paar am winterlichen Sternhimmel in den Zwillingen. Während M35 recht
hell und ansatzweise bereits mit bloßem Auge beobachtbar ist, ist NGC
2158 wesentlich lichtschwächer als sein großer „Bruder“, was allerdings
lediglich auf seine erheblich größere Entfernung von der Erde
zurückzuführen ist. Während M 35 sich ca. 1800 Lichtjahre von uns
entfernt befindet, liegt NGC 2158 in einer Distanz von rund 16000
Lichtjahren. Stünde er genauso nahe, wäre der „Kleine“ ein prachtvolles
Objekt, das Seinesgleichen suchte.

Aufgenommen wurden 13 x 4 min. und 21 x 3 min., ISO 400

Gesamtbelichtungszeit beträgt knappe 2 Stunden.

10 Darks, 20 Flats und 20 Biasframes wurden zur Bildkalibrierung aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ5 Synta

Teleskop: SkyWatcher Newton-Reflektor 130/650 mm PDS

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 1100D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt