Saturn

Saturn aufgenommen am 18.Juli 2017 mit einem Newton 200mm auf EQ6 und Canon 1000D; ISO 100 und 1/2 sec. 2,5 fach Barlow.

Aufnahme Programm APT. Standort Strande.  Einzelaufnahme, Norbert Wendel

Leo Triplett NGC 3628, M65, M66

Das Leo-Triplett ist eine kleine Galaxiengruppe in Sternbild Löwe.

Die Galaxiengruppe ist ca. 30-38 Millionen Lichtjahre von uns entfernt und enthält Messier 65 /66, sowie die Spiralgalaxie NGC 3628.

NGC 3628 ist eine Spiralgalaxie. Die Galaxie ist ca. 38 Millionen Lichtjahre vom uns entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 165.000 Lichtjahre.
Diese Spiralgalaxie ist eine sogenannte Egde on Galaxie, das heißt das wir sie genau in Kantenstellung sehen. Die Spiralarme der Galaxie sehen wir als dunkle staubhaltige Wolken, welche vom hellen Zentrum beleuchtet werden.

Auf lang belichteten Aufnahmen ist ein Gezeitenschweif zu sehen, der von der Galaxie abgeht. Man vermutet das er durch die gravitative Wechselwirkung von den beiden Nachbargalaxien M65/66 entstand.

Messier 65/66 sind helle Spiralgalaxien im Sternbild Löwe.

Die Galaxien befinden sich in etwa 30 Millionen Lichtjahre Entfernung.

Deren Durchmesser wird auf ca. 100.000 Lichtjahre geschätzt.

Im Bildhintergrund befinden sich eine menge, kleinere weit entfernte Galaxien die Teilweise über 500 Millionen Lichtjahre entfernt sind, UND NOCH VIEL WEITER! 🙂

Unglaublich!

Sie sind mit Pfeilen markiert.

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Gesamtbelichtungszeit 8 Stunden.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Kurze Strichspuraufnahme

Strichspuraufnahme; Ausrichtung auf den Polarstern.

Aufnahme vom 10.10.2010 im Harz um 19:42 Uhr
Camera Canon 1000D, 1/600 sec.; Blende 5,6

 

Nördlicher Trifid-Nebel NGC 1579

 

 

 

 

 

NGC 1579 liegt ca. 2600 Lichtjahre entfernt im Sternbild Perseus und hat eine geschätzte Ausdehnung von ca. 3 Lichtjahren.

Der Nebel ähnelt dem weiter südlich gelegenen Trifid-Nebel weshalb er auch als Nördlicher Trifid-Nebel bezeichnet wird.

NGC 1579 ist ein reiner Reflexionsnebel, der das Sternenlicht der unterschiedlich farbigen Sterne streut und reflektiert.

Um den Nebel herum befinden sich auch interessant geformte Dunkelnebel in denen Sterne entstehen.

 

Da ich über die Feiertage die Familie besuchte, nahm ich meine gesamte Ausrüstung mit und hoffte, von diesem doch sehr dunklen Kleinstadthimmel noch einmal Licht von weit entfernten Objekten sammeln zu können.

In den letzten beiden Nächten vom Jahr 2016 (29.12.-30.12. und 30.12.-31.12.) meinte es Petrus noch ein mal gut und ich konnte das Jahr erfolgreich, mit sehr vielen Bilden von diesem Nebel abschließen 🙂

Die Nächte blieben schön klar, es wurde teilweise -6 Grad kalt und die Silvesterraketen blieben größten teils auch noch am Boden.

So konnte ich in den beiden Nächten 139 brauchbare Bilder sammeln.

Jedes Einzelbild wurde 6min bei ISO 800 belichtet.

Gesamtbelichtungszeit beträgt ca.14 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 100 Flats, 100 Bias und 30 Darks aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: —-

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Mond mit Venus

Aufnahme Venus mit Mondsichel

Camera: Canon 1000D mit einem 70/300 mm Objektiv.

Datum 31. Jan. 2017 um 18:19 Uhr; Belichtung 4 sec. mit einer Blende von F / 5.6; ISO – 200

Wizard-Nebel NGC 7380

 

 

 

 

 

Der Wizard- oder auch Zauberernebel NGC 7380 ist ein eindrucksvolles
Beispiel eines galaktischen Emissionsnebels, wie sie zahlreich auch in
den Spiralarmen unseres heimatlichen Milchstraßensystems beobachtet
werden können. In den Nebel eingebettet befindet sich ein offener Haufen
junger heißer Sterne, die diesen zu eigenem Leuchten, vorzugsweise im
roten Licht des ionisierten Wasserstoffes (H II), anregen. NGC 7380 ist
überdies ein Gebiet aktiver Sternentstehung. Phantasiebegabte Beobachter
mögen in der Nebelstruktur das Gesicht eines Zauberers oder
Hexenmeisters erkennen, was NGC 7380 auch zu seiner eigentümlichen
Bezeichnung verhalf. Die dunklen, girlandenförmigen Strukturen innerhalb
des Nebels entstehen durch den UV-Strahlungsdruck der hier vorhandenen
jungen und sehr heißen Haufensterne. Der Wizardnebel ist im Sternbild
Kepheus mitten in der Milchstraße gelegen, befindet sich in einer
Entfernung von ca. 7000 Lichtjahren (Lj.) und besitzt einen wahren
Durchmesser von rund. 100 Lj.

Aufgenommen wurden 15 Bilder, welche  8 min. bei ISO 400 aufgenommen wurden.

Gesamtbelichtung beträgt 2 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 10 Darks, 20 Flats und 20 Biasframes aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher NEQ6

Teleskop: SkyWatcher Newton 8″ f5

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 1100D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

Venus bei 50% Beleuchtungsphase

 

 

 

 

 

Diese Aufnahme zeigt die Venus vom 14.01.2017.

Die Venus wurde mit 1/12s Belichtungszeit, ISO 100 bei schlechten Seeing aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Teleskop: TASCO Newton 150/750mm

Okularprojektion mit 4mm VIXEN LV Okular (ca.10m effektive Brennweite) Äquivalentbrennweite

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Bildbearbeitung: Canon-Software Digital Photo Professional, Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

 

M35, NGC 2158

Die offenen Sternhaufen Messier (M) 35 und der dicht in südwestlicher
Richtung benachbarte NGC 2158 bilden ein eindrucksvolles scheinbares
Paar am winterlichen Sternhimmel in den Zwillingen. Während M35 recht
hell und ansatzweise bereits mit bloßem Auge beobachtbar ist, ist NGC
2158 wesentlich lichtschwächer als sein großer „Bruder“, was allerdings
lediglich auf seine erheblich größere Entfernung von der Erde
zurückzuführen ist. Während M 35 sich ca. 1800 Lichtjahre von uns
entfernt befindet, liegt NGC 2158 in einer Distanz von rund 16000
Lichtjahren. Stünde er genauso nahe, wäre der „Kleine“ ein prachtvolles
Objekt, das Seinesgleichen suchte.

Aufgenommen wurden 13 x 4 min. und 21 x 3 min., ISO 400

Gesamtbelichtungszeit beträgt knappe 2 Stunden.

10 Darks, 20 Flats und 20 Biasframes wurden zur Bildkalibrierung aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ5 Synta

Teleskop: SkyWatcher Newton-Reflektor 130/650 mm PDS

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 1100D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

M78, NGC 2112 mit Barnard´s Loop

M78 ist ein Nebel im Sternbild von Orion und ist ca. 1600 Lichtjahre entfernt. Es ist ein Reflexionsnebel.

Ebenfalls in diesen staubigen Gebiet sind die Reflexionsnebel NGC 2064, NGC 2067 und NGC 2071 enthalten.

 

NGC 2112 ist ein offener Sternhaufen im östlichen Teil des Sternbildes Orion und ca. 2700 Lichtjahre entfernt.

Barnard’s Loop ist ein großer Emissionsnebel im Sternbild Orion.

Der Nebel hat die Form einer ausgedehnten, aber lichtschwachen Schleife und ist ca. 1600 Lichtjahre entfernt.

Sein Durchmesser wird auf ca. 300 Lichtjahre geschätzt.

 

Am 27.11.-28.11. und am 02.12.2016 habe ich mit den neuen Newton auf M78 gehalten.

In allen 3 Nächten waren die Bedingungen nicht optimal.

Am 27.11. war es sehr windig und ab 01.00 Uhr morgens zogen Wolken auf.

Am 28.11. war das Seeing so lala.

Am 02.12. lief dann die ganze Nacht dieser blöde Sky Beamer vom Atrium.

Der ständig durch mein Aufnahmefeld wandernde Lichtkegel hinterließ heftigste Farb- und Helligkeitsgradienten auf den einzelnen Rohbilden 🙁

Zum Glück hat mein Filter dies mindern können. Ohne Filter hätte ich alle Bilder löschen müssen.

So sind 191 Bilder einstanden welche ich wie immer von meinen Balkon 5min bei ISO 400 belichtet habe.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 15,5 Stunden

Zur Bildkalibrierung wurden 60 Darks sowie 100 Flat und Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper