Mondsichel

Mondsichel wurde am 20. April 2018 um 22:34 Uhr mit dem 16 Zoll Teleskop von Sternwarte der Fachhochschule Kiel aufgenommen.

Belichtungszeit 1/25 Sekunde; ISO 100; Camera Canon 1000D; Brennweite 3300mm; Öffnung 400mm.

Virgo Galaxienhaufen

Objektbeschreibung folgt

 

Aufgenommen wurde am:

07.02.2018  15x Rot, 15x Grün, 15x Blau

13.02.2018  53x Luminanz, 5x Rot, 5x Grün, 5x Blau

20.03.2018  35x Luminanz, 20x Rot, 20x Grün, 20x Blau je 180sec pro Bild.

Zur Bildkalibrierung wurden Darks, Bias und Flats aufgenommen.

Gesamtbelichtungszeit 10,4 Std.

Aufnahmeort: heimischer Balkon in Kiel

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Zwo ASI 1600 MM-C mit 8-fach Filterrad

Filter: Astrodon Tru Balance Gen-2 RGB / Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: Pixinsight, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Sonnenblumen-Galaxie M63

Messier 63 oder auch NGC 5055, ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Jagdhunde. Namensgebend sind die vielen kleinen knotenartigen Verdichtungen in den Spiralarmen. Es handelt sich dabei um Sternentstehungsgebiete und große leuchtende Gaswolken. Auf Aufnahmen mit größeren Teleskopen sind sie noch besser und detailreicher zu sehen.

Die Galaxie ist 24-37 Millionen Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt und ihr Durchmesser wird auf ca. 65.000 Lichtjahre geschätzt.

In sehr lang belichteten Aufnahmen wird ein Bogenförmiger Sternstrom sichtbar. Man geht davon aus, das eine Zwerggalaxie mit rund 100 Millionen Sonnenmassen von der Galaxie M63 verschluckt wurde. Der Sternstrom ist wegen der erzeugten Wechselwirkung heute noch auf Fotos sichtbar.

Das Objekt wurde am 14. Juni 1779 von Pierre Mechain entdeckt.

 

Da nach zweimonatiger Zwangspause (Wetter bedingt) endlich wieder 2 Klare Nächte anstanden, konnte ich direkt im Neuen Jahr ein Paar Photonen dieser Galaxie einfangen. Leider waren die Bedingungen (Sehr hohe Luftunruhe) nicht sehr gut. Weshalb leider die Details in der Galaxie leicht verwaschen aussehen.

Aber naja, man muss eben nehmen was man kriegen kann an klaren Nächten.

 

Aufgenommen wurde am 07.-08.01.2018  69x Luminanz, 20x Rot, 20x Grün, 20x Blau je 180sec pro Bild.

Zur Bildkalibrierung wurden Darks, Bias und Flats aufgenommen.

Gesamtbelichtungszeit 6,45 Std.

Aufnahmeort: heimischer Balkon in Kiel

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Zwo ASI 1600 MM-C mit 8-fach Filterrad

Filter: Astrodon Tru Balance Gen-2 RGB / Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: Pixinsight, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

H & Chi Persei

H und Chi Persei NGC 869/884

 

H & Chi Persei ist ein Doppelter Offener Sternenhaufen im Sternbild Perseus.

Sie sind seit der Antike bekannt. Der griechische Astronom Hipparcos soll die beiden funkelnden Sternhaufen bereits 130 v.Chr. beschrieben haben.

Die beiden Sternhaufen sollen ca. 7000 Lichtjahre entfernt sein.

Obwohl sie auf dem Bild so nahe zusammen liegen, sind sie doch über 100 Lichtjahre von einander entfernt.

Beide enthalten einige 100 Sterne welche im blauen und weißen Licht erstrahlen.

Vereinzelt sind rote Sterne in dem Sternhaufen zu finden.

Ihr Alter wird auf 3,2-5,6 Millionen Jahre geschätzt und sind daher noch ziemlich jung 😉

 

Aufgenommen wurde 14x Luminanz, 6x Rot, 6x Grün, 5x Blau je 180sec pro Bild.

Zur Bildkalibrierung wurden Darks, Bias und Flats aufgenommen.

Gesamtbelichtungszeit 1,5 Std.

Aufnahmeort: heimischer Balkon in Kiel

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Takahashi FSQ-85 EDX

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: –

Kamera: Zwo ASI 1600 MM-C mit 8-fach Filterrad

Filter: Astrodon Tru Balance Gen-2 RGB / Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: Pixinsight, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

M 106 und Umgebung

Messier (M) 106 ist eine der hellsten Galaxien, die der versierte
Beobachter am Frühlingshimmel bestaunen kann. Sie ist im Sternbild
Jagdhunde (lat.: Canes Venatici) gelegen und ca. 24 Mio. Lichtjahre von
der Erde entfernt. Dieses Sternsystem ist vom Hubble-Typ
(Klassifikationsschema nach Edwin P. Hubble, dass heute immer noch
ansatzweise in Gebrauch ist) Sbp und ist damit als Spiralgalaxie
identifiziert. M 106 zeichnet sich durch eine besonders helle Kernregion
aus, die auf heftige Aktivitäten in diesem Bereich hindeuten.
Tatsächlich befindet sich hier eines der massereichsten schwarzen
Löcher, die im Inneren von Galaxien je beobachtet wurden. Seine Masse
wird auf das ca. 10-fache des schwarzen Loches geschätzt, das unsere
eigene Milchstraße beherbergt. Die damit verbundene heftige Aktivität im
Zentralbereich von M 106 ist wahrscheinlich auch dafür
(mit-)verantwortlich, dass derzeit in den Spiralarmen von M 106 eine
explosionsartige Sternentstehung (sog. Starburst) im Gange ist,
erkennbar auch an der bläulichen Farbe in den Spiralarmbereichen. Links
unten im Bild befindet sich noch die in Kantenlage (Edge-On) zu sehende
Spiralgalaxie NGC 4217, die durch ein markantes Staubband gekennzeichnet
ist. Im Feld sind noch einige Hintergrundgalaxien erkennbar.

 

Es wurden 22 Bilder dieser Galaxie aufgenommen.

Gesamtbelichtungszeit ca 3 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden Darks, Flats und Bias aufgenommen.

Aufnahmeort: Kleingarten am Kieler Stadtrand.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher N-EQ6

Teleskop: SkyWatcher Newton 8″ f5

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

 

Draco Triplett

Das Draco-Triplett ist eine kleine Galaxiengruppe im Sternbild Drachen.

Das interessante an der kleinen Gruppe ist, das es 3 verschiedene Galaxien sind.

Eine Spiralgalaxie, eine Elliptische Galaxie und eine Edge On Galaxie.

Die Spiralgalaxie NGC 5985 ist rund 120 Millionen Lichtjahre entfernt.

Die Elliptische Galaxie NGC 5982 ca. 130 und die Edge On Galaxie NGC 5981 rund 100 Millionen Lichtjahre.

Das heißt das im Zeitalter der Dinosaurier das Licht der Galaxien ausgestrahlt wurde und auf reisen ging, und im April diesen Jahres 2017 dieses Licht auf mein Kamerasensor fiel.

Immer wieder unvorstellbar! 🙂

 

Das Bild entstand auf dem Teleskoptreffen am Aschberg am 29.04.2017

Die Nacht war herrlich klar und es machte Spaß sich mit anderen Astronomie begeisterten auszutauschen.

Aufgenommen wurden in der Nacht: Luminanz 19x , Rot 6x , Grün 6x , Blau 5x

Jedes Bild wurde 6 min Belichtet.

Gesamtbelichtungszeit 3,6 Stunden.

Es wurden Darks, Bias und Flats zur Bildkalibrierung aufgenommen

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Zwo ASI 1600 MM-C mit 8-fach Filterrad

Filter: Astrodon Tru Balance 2 LRGB

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: Pixinsight, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Orion Widefield

M78 ist ein Nebel im Sternbild von Orion und ist ca. 1600 Lichtjahre entfernt. Es ist ein Reflexionsnebel.

Den Nebel in groß gibt es hier.

 

Der Orionnebel M42 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Der Nebel ist südlich der drei Sterne des Oriongürtels mit bloßen Augen als kleiner heller Punkt gut sichtbar.

Der Orionnebel entwickelte sich aus einem Teil einer viel größeren interstellaren Molekülwolke. Der Nebel besteht überwiegend aus Wasserstoff und die darin entstehenden Sterne regen mit ihrer ionisierenden Strahlung den Nebel im sichtbaren Bereich zum leuchten an.

M42 ist etwa 1350 Lichtjahre entfernt und eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete in der galaktischen Nachbarschaft des Sonnensystems.

 

Der Pferdekopfnebel IC 434 befindet sich südlich des hellen Sterns Alnitak im Oriongürtel.

Wegen der schwachen Helligkeit ist er jedoch nur mittels Langzeitbelichtungen oder mit großen Teleskopen sichtbar. Seine Form gleicht einer langen, streifenförmigen Klinge, die in Nord-Süd-Richtung verläuft. Der östliche Teil ist stellenweise von einer Dunkelwolke verdeckt, die wegen ihrer charakteristischen Form als Pferdekopfnebel bezeichnet wird.

Der Pferdekopfnebel ist ca. 1500 Lichtjahre entfernt.

 

Der Flammennebel NGC 2024 ist ebenso ein Emissionsnebel im Sternbild Orion.

Der Flammennebel ist Teil des Orion-Komplexes, zu dem unter anderem auch der Pferdekopfnebel und der Orionnebel gehören.

Die Entfernung wird auf etwa 1500 Lichtjahre geschätzt.

Infrarot-Untersuchungen zeigten, das in dem Nebel ein sehr junger Sternhaufen liegt, der von den Dichten Staubwolken verdeckt wird. Sein alter vermutet man auf gerade mal 1 Millionen Jahre.

 

NGC 1977 bezeichnet ein H-II-Gebiet und den jungen in diesem Sternentstehungsgebiet befindlichen offenen Sternhaufen. NGC 1977 liegt ebenfalls im Sternbild Orion, unmittelbar nördlich des Orionnebel. Er ist auch ca. 1500 Lichtjahre entfernt.

 

NGC 1999 ist ein staubhaltiger, 1500 Lichtjahre entfernter Reflexionsnebel.

Aufgrund der Form der Dunkelwolke wird er auch als Schlüsselloch-Nebel bezeichnet.

Das Gas wird von einen veränderlich leuchtenden Stern beleuchtet und macht so auch die Staubstrukturen sichtbar.

 

Sh-278 ist ein sichtbarer Emissionsnebel im Sternbild Orion.

Es ist ein Fragment der Gaswolken, die den Molekülkomplex Orion angehören.

Ein Teil des Gases, aus dem die Wolke besteht, ist nicht durch umliegende Sterne ionisiert und bleibt verdeckt. Dieses Nebelgebiet ist ca. 1600 Lichtjahre entfernt.

 

IC 2118 ist aufgrund seiner Form auch Hexenkopfnebel bekannt. Er ist ein Reflexionsnebel im Sternbild Fluss-Eridanus. Der Nebel reflektiert das Licht von dem Stern Rigel, dem hellsten Stern im Sternbild Orion.

Seine Entfernung wird auf 1000 Lichtjahre geschätzt.

 

NGC 1788 ist ein Reflexionsnebel im Sternbild Orion.

In ihm findet Sternentstehung statt. Die Winde der Sterne in der Orionregion gaben ihn sein Form. Die Sterne in und um den Nebel schätzt man auf nicht älter als 1 Millionen Jahre.

Seinen Entfernung wird auf 1330 Lichtjahre geschätzt.

 

Barnard’s Loop ist ein großer Emissionsnebel im Sternbild Orion.

Der Nebel hat die Form einer ausgedehnten, aber lichtschwachen Schleife und ist ca. 1600 Lichtjahre entfernt.

Sein Durchmesser wird auf ca. 300 Lichtjahre geschätzt.

 

 

Aufgenommen wurden verteilt über 2 Nächte 212 Bilder je 5 sec und 385 Bilder je 80 sec. pro Bild.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 8,5 Std.

Zur Bildkalibration wurden 50 Flats, 50 Bias und 50 Darks aufgenommen.

 

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher Star Adventure

Objektiv: Samyang 135mm f/2.0 ED UMC

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: —

Bildbearbeitung: Pixinsight, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Mond mit Jupiter

Mond mit Jupiter vom 11.04.2017

 

Man kann sogar die beiden Staubringe auf dem Jupiter erkennen 😉

Bild anklicken-mit rechts Klick (Grafik Anzeigen)- mit links Klick rein Zoomen und auf den kleinen hellen Punkt rechts unten schauen 🙂

 

Aufnahmedaten

 

Canon 500 D an Takahashi FSQ 85 bei 450mm Brennweite

ISO 400 bei Blende f 5,3

Belichtungszeit 1/1250 sec.

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Helixnebel NGC 7293

„Der Sonnenblumen- oder Helixnebel NGC 7293 ist ein weiteres Beispiel
eines sogen. planetarischen Nebels, wie sie in unserem
Milchstraßensystem zahlreich vorkommen. Wegen der astrophysikalischen
Natur des Helixnebels vgl. auch die erläuternden Hinweise zum
Medusanebel in dieser Galerie. Dieses schöne Objekt ist ob seiner
auffälligen Form auch als das „Auge Gottes“ bekannt. Er befindet sich
von Kiel aus gesehen am Frühherbsthimmel im Sternbild Wassermann in
extrem südlicher Position, was ihn nur sehr geringe Horzonthöhen, selbst
bei Höchststellung im Süden, erreichen lässt. Obwohl eigentlich recht
hell nimmt er am Himmel aber eine vergleichsweise sehr große scheinbare
Fläche etwa von der halben Größe des Vollmondes ein, was im Ergebnis
dann doch zu einer äußerst geringen Flächenhelligkeit führt, was das
Erkennen des Ojektes am Himmel deutlich erschwert. Beobachter fühlen
sich, wenn sie ihn denn identifiziert haben, an einen extrem schwachen
„Rauchring am Himmel“ erinnert.

NGC 7293 ist ca. 650 Lichtjahre von der Erde entfernt.

 

Aufgenommen wurden 21 Bilder zu je 180 sec. und 8 Bilder zu je 240 sec. bei ISO 200.

Gesamtbelichtungszeit 1,5 Std.

Es wurden außerdem 30 Darks und 50 Flats zur Bildkalibrierung aufgenommen.

Aufnahmeort: heimischer Balkon im Stadtgebiet Kiels.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ5 Synta

Teleskop: SkyWatcher Newton-Reflektor 130/650 mm PDS

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS-D1 EOS-Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt