Orion Widefield

Beschreibung folgt

 

Aufgenommen wurden verteilt über 2 Nächte 212 Bilder je 5 sec und 385 Bilder je 80 sec. pro Bild.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 8,5 Std.

Zur Bildkalibration wurden 50 Flats, 50 Bias und 50 Darks aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher Star Adventure

Objektiv: Samyang 135mm f/2.0 ED UMC

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: —

Bildbearbeitung: Pixinsight, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Helixnebel NGC 7293

„Der Sonnenblumen- oder Helixnebel NGC 7293 ist ein weiteres Beispiel
eines sogen. planetarischen Nebels, wie sie in unserem
Milchstraßensystem zahlreich vorkommen. Wegen der astrophysikalischen
Natur des Helixnebels vgl. auch die erläuternden Hinweise zum
Medusanebel in dieser Galerie. Dieses schöne Objekt ist ob seiner
auffälligen Form auch als das „Auge Gottes“ bekannt. Er befindet sich
von Kiel aus gesehen am Frühherbsthimmel im Sternbild Wassermann in
extrem südlicher Position, was ihn nur sehr geringe Horzonthöhen, selbst
bei Höchststellung im Süden, erreichen lässt. Obwohl eigentlich recht
hell nimmt er am Himmel aber eine vergleichsweise sehr große scheinbare
Fläche etwa von der halben Größe des Vollmondes ein, was im Ergebnis
dann doch zu einer äußerst geringen Flächenhelligkeit führt, was das
Erkennen des Ojektes am Himmel deutlich erschwert. Beobachter fühlen
sich, wenn sie ihn denn identifiziert haben, an einen extrem schwachen
„Rauchring am Himmel“ erinnert.

NGC 7293 ist ca. 650 Lichtjahre von der Erde entfernt.

 

Aufgenommen wurden 21 Bilder zu je 180 sec. und 8 Bilder zu je 240 sec. bei ISO 200.

Gesamtbelichtungszeit 1,5 Std.

Es wurden außerdem 30 Darks und 50 Flats zur Bildkalibrierung aufgenommen.

Aufnahmeort: heimischer Balkon im Stadtgebiet Kiels.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ5 Synta

Teleskop: SkyWatcher Newton-Reflektor 130/650 mm PDS

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS-D1 EOS-Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

Nordamerikanebel in RGB

„Die abgebildete berühmte, jedem Sternfreund bestens bekannte
Nebelregion (Nordamerika- und Pelikannebel im Sommersternbild Schwan)
hatte ich in der Nacht vom 15. auf den 16.10.2017 mittels einer
digitalen Spiegelreflexkamera von meinem heimischen Balkon im
Stadtgebiet Kiels aus fotografiert (direkte Farbaufnahme = RGB). Das
dabei zur Verfügung stehende kurze Zeitfenster ließ lediglich eine
Gesamtbelichtungszeit von etwas mehr als zwei Stunden zu (43 x 180
sec.), aber nachlegen kann man in der Folge ja immer noch.

Interessant ist der Vergleich mit einer aktiv

gekühlten Schwarzweiß-Astrokamera mit Filterrad und Schmalbandfiltern,

die eine deutlich bessere Auflösung bei
viel geringerem Bildrauschen ermöglicht als eine digitale
Spiegelreflexkamera, bei welcher ein auflösungsverminderndes
Farbfilterraster (sog. Bayermatrix) vor dem Aufnahmesensor angebracht
ist und zudem auf eine direkte rauschmindernde Sensorkühlung
verzichtet wird. Das Schöne an der Astrofografie ist, dass mit beiden
Kamerasystemen ansprechende und tiefe Bilder entstehen können.“

 

Es wurden 43x180s pro Bild aufgenommen bei ISO 800.

15 Darks und 30 Flats sind in die Bildkalibrierung mit eingeflossen.

 

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ5 Synta

Teleskop: SkyWatcher Newton-Reflektor 130/650 mm PDS

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS-D1 EOS-Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

 

 

Nordamerikanebel NGC 7000

Nordamerikanebel NGC 7000 (Mehr Infos gibt es hier)

 

Aufgenommen wurde das Objekt am 05.09.2017 bei fast Vollmond.

Dank meiner sehr engbandigen Schmalbandfilter, stellte der Mond aber kein Problem mehr dar 😉

Es wurden H-alpha, OIII und SII Filter verwendendet.

Das Bild wurde in der Hubble-Farbpalette zusammen gefügt. Die Farben entsprechen daher nicht der realen Farbgebung des Nebels.

 

Es wurden 24 H-alpha, 18 O-III und 18 S-II Aufnahmen aufgenommen.

Jede Aufnahme wurde 7min Belichtet bei Gainsetting 139 (UnityGain)

Gesamtbelichtungszeit beträgt 7 Std.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Takahashi FSQ-85 EDX

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: –

Kamera: Zwo ASI 1600 MM-C mit 8-fach Filterrad

Filter: Astrodon Schmalbandfiltersatz (Ha 5nm, OIII 3nm, SII 3nm)

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: Pixinsight, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Leo Triplett NGC 3628, M65, M66

Das Leo-Triplett ist eine kleine Galaxiengruppe in Sternbild Löwe.

Die Galaxiengruppe ist ca. 30-38 Millionen Lichtjahre von uns entfernt und enthält Messier 65 /66, sowie die Spiralgalaxie NGC 3628.

NGC 3628 ist eine Spiralgalaxie. Die Galaxie ist ca. 38 Millionen Lichtjahre vom uns entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 165.000 Lichtjahre.
Diese Spiralgalaxie ist eine sogenannte Egde on Galaxie, das heißt das wir sie genau in Kantenstellung sehen. Die Spiralarme der Galaxie sehen wir als dunkle staubhaltige Wolken, welche vom hellen Zentrum beleuchtet werden.

Auf lang belichteten Aufnahmen ist ein Gezeitenschweif zu sehen, der von der Galaxie abgeht. Man vermutet das er durch die gravitative Wechselwirkung von den beiden Nachbargalaxien M65/66 entstand.

Messier 65/66 sind helle Spiralgalaxien im Sternbild Löwe.

Die Galaxien befinden sich in etwa 30 Millionen Lichtjahre Entfernung.

Deren Durchmesser wird auf ca. 100.000 Lichtjahre geschätzt.

Im Bildhintergrund befinden sich eine menge, kleinere weit entfernte Galaxien die Teilweise über 500 Millionen Lichtjahre entfernt sind, UND NOCH VIEL WEITER! 🙂

Unglaublich!

Sie sind mit Pfeilen markiert.

Viel Spaß beim Stöbern (Vorschaubild anklicken, rechts Klick, Bild anzeigen und Zoomen)

Gesamtbelichtungszeit 8 Stunden.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Nördlicher Trifid-Nebel NGC 1579

 

 

 

 

 

NGC 1579 liegt ca. 2600 Lichtjahre entfernt im Sternbild Perseus und hat eine geschätzte Ausdehnung von ca. 3 Lichtjahren.

Der Nebel ähnelt dem weiter südlich gelegenen Trifid-Nebel weshalb er auch als Nördlicher Trifid-Nebel bezeichnet wird.

NGC 1579 ist ein reiner Reflexionsnebel, der das Sternenlicht der unterschiedlich farbigen Sterne streut und reflektiert.

Um den Nebel herum befinden sich auch interessant geformte Dunkelnebel in denen Sterne entstehen.

 

Da ich über die Feiertage die Familie besuchte, nahm ich meine gesamte Ausrüstung mit und hoffte, von diesem doch sehr dunklen Kleinstadthimmel noch einmal Licht von weit entfernten Objekten sammeln zu können.

In den letzten beiden Nächten vom Jahr 2016 (29.12.-30.12. und 30.12.-31.12.) meinte es Petrus noch ein mal gut und ich konnte das Jahr erfolgreich, mit sehr vielen Bilden von diesem Nebel abschließen 🙂

Die Nächte blieben schön klar, es wurde teilweise -6 Grad kalt und die Silvesterraketen blieben größten teils auch noch am Boden.

So konnte ich in den beiden Nächten 139 brauchbare Bilder sammeln.

Jedes Einzelbild wurde 6min bei ISO 800 belichtet.

Gesamtbelichtungszeit beträgt ca.14 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 100 Flats, 100 Bias und 30 Darks aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: —-

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Wizard-Nebel NGC 7380

 

 

 

 

 

Der Wizard- oder auch Zauberernebel NGC 7380 ist ein eindrucksvolles
Beispiel eines galaktischen Emissionsnebels, wie sie zahlreich auch in
den Spiralarmen unseres heimatlichen Milchstraßensystems beobachtet
werden können. In den Nebel eingebettet befindet sich ein offener Haufen
junger heißer Sterne, die diesen zu eigenem Leuchten, vorzugsweise im
roten Licht des ionisierten Wasserstoffes (H II), anregen. NGC 7380 ist
überdies ein Gebiet aktiver Sternentstehung. Phantasiebegabte Beobachter
mögen in der Nebelstruktur das Gesicht eines Zauberers oder
Hexenmeisters erkennen, was NGC 7380 auch zu seiner eigentümlichen
Bezeichnung verhalf. Die dunklen, girlandenförmigen Strukturen innerhalb
des Nebels entstehen durch den UV-Strahlungsdruck der hier vorhandenen
jungen und sehr heißen Haufensterne. Der Wizardnebel ist im Sternbild
Kepheus mitten in der Milchstraße gelegen, befindet sich in einer
Entfernung von ca. 7000 Lichtjahren (Lj.) und besitzt einen wahren
Durchmesser von rund. 100 Lj.

Aufgenommen wurden 15 Bilder, welche  8 min. bei ISO 400 aufgenommen wurden.

Gesamtbelichtung beträgt 2 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 10 Darks, 20 Flats und 20 Biasframes aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher NEQ6

Teleskop: SkyWatcher Newton 8″ f5

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 1100D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

M35, NGC 2158

Die offenen Sternhaufen Messier (M) 35 und der dicht in südwestlicher
Richtung benachbarte NGC 2158 bilden ein eindrucksvolles scheinbares
Paar am winterlichen Sternhimmel in den Zwillingen. Während M35 recht
hell und ansatzweise bereits mit bloßem Auge beobachtbar ist, ist NGC
2158 wesentlich lichtschwächer als sein großer „Bruder“, was allerdings
lediglich auf seine erheblich größere Entfernung von der Erde
zurückzuführen ist. Während M 35 sich ca. 1800 Lichtjahre von uns
entfernt befindet, liegt NGC 2158 in einer Distanz von rund 16000
Lichtjahren. Stünde er genauso nahe, wäre der „Kleine“ ein prachtvolles
Objekt, das Seinesgleichen suchte.

Aufgenommen wurden 13 x 4 min. und 21 x 3 min., ISO 400

Gesamtbelichtungszeit beträgt knappe 2 Stunden.

10 Darks, 20 Flats und 20 Biasframes wurden zur Bildkalibrierung aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ5 Synta

Teleskop: SkyWatcher Newton-Reflektor 130/650 mm PDS

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 1100D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

M78, NGC 2112 mit Barnard´s Loop

M78 ist ein Nebel im Sternbild von Orion und ist ca. 1600 Lichtjahre entfernt. Es ist ein Reflexionsnebel.

Ebenfalls in diesen staubigen Gebiet sind die Reflexionsnebel NGC 2064, NGC 2067 und NGC 2071 enthalten.

 

NGC 2112 ist ein offener Sternhaufen im östlichen Teil des Sternbildes Orion und ca. 2700 Lichtjahre entfernt.

Barnard’s Loop ist ein großer Emissionsnebel im Sternbild Orion.

Der Nebel hat die Form einer ausgedehnten, aber lichtschwachen Schleife und ist ca. 1600 Lichtjahre entfernt.

Sein Durchmesser wird auf ca. 300 Lichtjahre geschätzt.

 

Am 27.11.-28.11. und am 02.12.2016 habe ich mit den neuen Newton auf M78 gehalten.

In allen 3 Nächten waren die Bedingungen nicht optimal.

Am 27.11. war es sehr windig und ab 01.00 Uhr morgens zogen Wolken auf.

Am 28.11. war das Seeing so lala.

Am 02.12. lief dann die ganze Nacht dieser blöde Sky Beamer vom Atrium.

Der ständig durch mein Aufnahmefeld wandernde Lichtkegel hinterließ heftigste Farb- und Helligkeitsgradienten auf den einzelnen Rohbilden 🙁

Zum Glück hat mein Filter dies mindern können. Ohne Filter hätte ich alle Bilder löschen müssen.

So sind 191 Bilder einstanden welche ich wie immer von meinen Balkon 5min bei ISO 400 belichtet habe.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 15,5 Stunden

Zur Bildkalibrierung wurden 60 Darks sowie 100 Flat und Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Kugelsternhaufen M53, NGC 5053

Messier 53 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild „Haar der Berenicke“.

Der Kugelsternhaufen ist geschätzte 60.000 Lichtjahre von uns entfernt.

 

NGC 5053 ist ein schwacher Kugelsternhaufen im Sternbild „Haar der Berenicke“.

Seine Entfernung beträgt rund 53.500 Lichtjahre.

Im Vergleich zu anderen Kugelhaufen sind seine Sterne schwächer konzentriert.

NGC 5053 hat einen geschätzten Durchmesser von ca. 160 Lichtjahren, wo sich nur 3.500 Sterne verteilen.

Der Kugelsternhaufen befindet er sich ca. 1° östlich von M 53.

 

Aufgenommen wurden 25 Aufnahmen, welche 5min belichtet wurden bei ISO 400.

Gesamtbelichtungszeit beträgt gute 2 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden jeweils 30 Darks, Flats und Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: Lacerta (Newton ohne Namen) 8“ f4

OAZ Schrittmotor: Lacerta Motorfokus

Korrektor: Lacerta/GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper