Mond

 

Mondfoto vom 13.11.2016 vom Thiessen Kai Kiel Holtenau

Das Einzelbild wurde 1/200s belichtet bei ISO 100.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher  EQ6

Teleskop: Celestron Optik 9.25 / 2350mm Brennweite

Kamera: Canon 1000D

 

 

Aufgenommen von Norbert Wendel

Pacman-Nebel NGC 281

NGC 281 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia. Dieser Nebel ist rund 9500 Lichtjahre von der Erde entfernt.

In NGC 281 ist der offene Sternhaufen IC 1590 eingebettet.

Der hellste Stern von IC 1590, das Mehrfachsternsystem HD 5005, ist die ionisierende Quelle des Nebels.

 

Ich konnte in 2 Nächten (30.08.2016, 05.09.2016) jeweils die erste Nachthälfte nutzen, um Daten von diesen Nebel zu sammeln. Bis ca. 1 Uhr Morgens fiel das Licht dieses Nebels auf den Kamerachip, bevor er hinter der Dachkante verschwand. In der zweiten Nachthälfte lichtete ich dann die Plejaden ab.

Es sind 48 Einzelbilder zusammen gekommen, wobei jedes Einzelbild 5min belichtet wurde

bei ISO 400.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 4 Stunden.

Zur Bildkaliprierung wurden jeweils 40 Darks, Flats und Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

 

Aufgenommen von Florian Pieper

Kokon-Nebel IC 5146

IC 5146, auch Kokon-Nebel genannt, ist ein kleiner aber markanter Gasnebel mit
eingebettetem offenen Haufen junger, heißer Sterne im Sternbild Schwan.

IC 5146 ist ungefähr 3000 Lichtjahre Lichtjahre von der Erde entfernt. Der wahre
Durchmesser beläuft sich dem entsprechend auf ungefähr 10 Lichtjahre. Der Nebel
befindet sich in der schlauchförmigen Dunkelwolke Barnard 168, von der
man auf dieser Aufnahme den östlichsten rundlichen Teil erkennt, der den
Kokon-Nebel optisch direkt umschließt. Der Strahlungsdruck der im
Inneren von IC 5146 gelegenen jungen heißen Sterne höhlt nach und nach
den Nebel aus, was zur Entstehung der interessanten dunklen Strukturen
im Objekt selbst führt.

Aufnahmeort: Kleingarten Stadtrand Kiel bei durchschnittlichem Vorstadthimmel.

 

Aufgenommen wurden 21 Bilder welche 600 sec. belichtet wurden. ISO 400.

Gesammtbelichtungszeit beträgt 3,5 Stunden.
Zur Bildkalibrierung wurden 10 Darks, 40 Flats, 20 Biasframes aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ6

Teleskop: SkyWatcher Newton 8″ f5

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

Dreiecksgalaxie M33

 

 

 

 

 

Die Dreiecksgalaxie ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck. Sie ist nach der Andromedagalaxie die zweithellste Spiralgalaxie am Nachthimmel und eine der uns nächstgelegenen Galaxie.

Die Dreiecksgalaxie hat einem Durchmesser von ca.  60.000 Lichtjahren und ist ca 2,8 Millionen Lichtjahre entfernt.

 

Am 08.09.2016 konnte ich wieder von meinen Kieler Balkon Daten von weit entfernten Objekten aus dem Universum sammeln.

Ich entschied mich für die Dreiecksgalaxie weil die Bedingungen doch ziemlich gut waren.

Zusammengekommen sind dann 61 Bilder mit jeweils 5min Einzelbelichtung pro Bild bei ISO 400.

Die Gesamtbelichtungszeit beträgt gute 5 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 20 Darks,Flats und Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

 

Aufgenommen von Florian Pieper

 

Plejaden M45

Die Plejaden Siebengestirn oder Sieben Schwestern genannt) sind ein offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann.

Der Sternhaufen ist ca. 444 Lichtjahre entfernt im Sternbild Stier, umfasst mindestens 1200 Sterne und ist ca. 125 Millionen Jahre alt.

Zu den Plejaden gehören der MajaNebel NGC 1432 und der Merope-Nebel NGC 1435.

 

Das hier gezeigte Bild entstand in 2 Nächten. Am 30.08.2016 und am 05.09.2016 konnte ich mit meiner privaten Ausrüstung von meinem Kieler Balkon diesen schönen offenen Sternenhaufen ablichten. Zusammen gekommen sind 58 Aufnahmen, wobei jede einzelne Aufnahme 5 min Belichtet wurde bei ISO 400.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 4,8 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden insgesamt 40 Darks, 40 Flats und 40 Bias Bilder aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

 

Aufgenommen von Florian Pieper

 

 

 

 

 

Lagunennebel M8

Der berühmte Lagunennebel M8 befindet sich in einer Entfernung von ca.
5200 Lichtjahren und hat einen wahren Durchmesser von ungefähr 140 x 60 Lichtjahre.

In ihn eingebettet befindet sich der offene Sternhaufen NGC 6530, dessen junge und sehr
heiße Sterne den Nebel zum eigenen Leuchten im typischen roten Licht
des ionisierten Wasserstoffs (H II) anregen. Die ganze Region ist überdies ein aktives Sternentstehungsgebiet.

Am Bildrand links unten in südwestlicher Richtung ist noch der relativ lockere Kugelsternhaufen
NGC 6544 zu erkennen.

Die Aufnahme entstand unter extrem schwierigen Bedingungen vom Balkon meine Kieler Stadtwohnung aus, wobei zwischen dem Auftauchen des Objektes an meiner
Hauswand in südlicher Richtung und seinem Verschwinden am
Südwesthorizont mit dort vorhandener Wohnbebauung nur ein extrem kurzes
Zeitfenster zur Verfügung stand, was eine präzise Aufnahmeplanung
verlangte. . Am Himmel entspricht dies ungefähr einer scheinbaren
Fläche von drei bis vier Vollmonddurchmessern.

 

Aufgenommen wurden 32 Bilder welche 180 sec belichtet wurden bei ISO 800.

Gesammtbelichtungszeit: 1,6 Stunden

10 Darks, 30 Flats, 20 Biasframes wurden zur Bildkalibrierung aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher EQ5 Synta

Teleskop: SkyWatcher Newton-Reflektor 130/650 mm PDS

Korrektor: TS Optics Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 1100D astromodifiziert

Filter: Astronomik CLS Clipfilter

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

Emissionsnebel IC 1396, Elefantenrüsselnebel IC 1396A

 

Der Elefantenrüsselnebel, auch bekannt unter der Katalogbezeichnung IC 1396A, ist eine hell berandete Globule, also eine Ansammlung von interstellarem Gas und Staub, im Sternbild Kepheus. Die Globule gehört zu IC 1396, einem H-II Gebiet mit eingebettetem Sternhaufen, und ist etwa 2400 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Der ganze Nebel ist ein Emissionsnebel der eine große Anzahl an Gas und Staubwolken beherbergt. Dieses Gebiet ist ein aktives Sternentstehungsgebiet.

 

Diesen riesigen Nebelkomplex konnte ich am 09.09.2016, in einer herrlichen klaren Nacht mit exzellenten Seeing, auf einem Feld bei Heidkarte ablichten. Die Milchstraße zeigte sich so klar Sichtbar, wie ich sie selten in unseren Nördlichen Gefilden gesehen habe. Die Andromedagalaxie war mit bloßen Auge erkennbar. Selbst die dunklen Nebel- (Staub) Felder unserer Galaxie (Milchstraße) waren zu erkennen. An diesem Anblick konnte ich mich nicht satt sehen und so blieb ich bis zum Morgengrauen wach und bewunderte den Himmel 🙂

Die Ausrüstung sammelte in der Nacht 34 Einzelbilder von IC 1396. Jedes Einzelbild wurde 10min belichtet bei ISO 400.

Gesamtbeichtungszeit beträgt 5,6 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden 20 Darks, 30 Flats und 30 Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper

 

Andromedagalaxie M31, M32, M110

 

Die Andromedagalaxie ist rund 2,5 Millionen Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt und ist Teil der lokalen Galaxiengruppe.

Sie befindet sich im Sternbild Andromeda.

Der nächst kleinere Begleiter der Lokalen Galaxiengruppe ist  M 33 (oder Dreiecksgalaxie).

M 32 ist eine ca. 8000 Lichtjahre große elliptische Zwerggalaxie und ist rund 2.3 Millionen Lichtjahre entfernt.

M 110 ist die größte Begleitgalaxie von der Andromedagalaxie.

Sie ist eine ca. 15000 Lichtjahre große sphäroide Zwerggalaxie.

 

Am 16.08.2016 konnte ich von meinem Kieler Balkon diese Galaxie ablichten. Obwohl gerade Vollmond war, und dies nicht gerade gute Voraussetzung sind um Licht entfernter Objekte einzufangen, beschloss ich es trotzdem zu wagen und war sehr erstaunt was ich aus den gesammelten Aufnahmen heraus kitzeln konnte 🙂

Ich konnte 47 Aufnahmen verwenden, wobei jede einzelne Aufnahme 5min Belichtet wurde

bei ISO 200.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 3,9 Stunden.

Zur Bildkalibrierung wurden jeweils 20 Darks,Flats und Bias Bilder aufgenommen.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher AZ-EQ6

Teleskop: TS UNC Newton 8“ f4

Korrektor: GPU Newton Koma Korrektor

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: Hutech IDAS LPS P2

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

 

Aufgenommen von Florian Pieper

 

 

Nordamerikanebel NGC 7000

Der Nordamerikanebel NGC 7000 und der benachbarte markante
Pelikannebel IC 5070 sind zwei im Sternbild Schwan am Sommerhimmel
gelegene bekannte großflächige Emissionsnebel (H II-Gebiete). Auch hier
wird die Materie der beiden Nebel durch die Anwesenheit benachbarter
junger heißer Sterne zum Leuchten vorzugsweise im roten Licht des
ionisierten Wasserstoffes angeregt. Die Entfernung von NGC 7000 ist
vergleichsweise schwierig zu bestimmen, liegt aber bei ca. 2500 Lj.. IC
5070 befindet sich in ca. 1800 Lj. Entfernung von der Erde.
Beide Objekte sollten vorzugsweise mittels eine Teleoptik o. ä. fotografiert
werden (siehe auch hier), wobei die Aufnahmebrennweite nicht zu groß gewählt werden
sollte, damit beide Nebel noch auf das Bildfeld passen. Im Gebiet von
„Mexico“ innerhalb des Nordamerikanebels lässt sich ein langgestrecktes
Dunkelwolkengebiet erkennen, welches an eine große Mauer erinnert,
weshalb sie auch unter der Bezeichnung „Great Wall“ bekannt ist.

Aufgenommen wurden 63 Bilder mit je 180 sec. Belichtung bei  ISO 800.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 3.1 Stunden.

15 Darks, 30 Flats und 30 Biasframes wurden zur Bildkalibrierung aufgenommen.

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: SkyWatcher NEQ6

Objektiv: Tamron-Telezoom 70 – 300 mm F 4-5.5 bei ca. 240 mm Brennweite

Kamera: Canon 700D astromodifiziert

Filter: —–

Guiding: Lacerta MGEN Autoguider

Bildbearbeitung: DSS, Fitswork und Gimp

 

Aufgenommen von Stefan Brandt

 

 

Cygnus Widefield

Das Sternbild Schwan (Cygnus) liegt mitten in der Milchstraße und beherbergt viele Nebel, Dunkelnebel und unzählige Sterne.

Der Nordamerikanebel, NGC 7000 ist ein Gasnebel und liegt in ca. 2500 Lichtjahren Entfernung.(siehe auch hier)    Die Form des Nebels erinnert an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents.

NGC 7000 liegt etwas westlich des hellen Sterns Deneb.

Nicht weit entfernt vom Nordamerikanebel liegt IC 5067, der wegen seiner Form auch Pelikannebel genannt wird.
Die Nebel beherbergen eine große Mengen an ionisierten Wasserstoff (HII).

IC 1318, auch als Schmetterlingsnebel bezeichnet, ist ebenfalls ein Emissionsnebel und HII-Gebiet im Sternbild Schwan. Der Nebel befindet sich ca. 4900 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat eine Ausdehnung von 100 Lichtjahren. Im Zentrum des Nebels liegt der Stern Sadr, mit einer Entfernung von 1500 Lichtjahren.

Der Emissionsnebel NGC 6888 liegt auch im Sternbild Schwan. Er ist ca. 4700 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der kleine Nebel wird auch Crescent Nebel oder Sichelnebel genannt. NGC 6888 wird von einem sogenanten Wolf-Rayet-Stern mit der Bezeichnung WR 136 beleuchtet.

Man geht davon aus das, das Gas des Nebels von diesem Stern abgestoßen wurde.

 

In 4 aufeinander folgenden Nächten im Juni (4,5,6,7.06.2016) habe ich dieses riesige Gebiet mit meiner kleinen leichten Reiseausrüstung aufgenommen.

In allen 4 Nächten fuhr ich raus aus Kiel um den Stadtlicht zu entfliehen.

Mein ziel war ein Feld nahe Heidkarte.

Ich konnte pro Nacht nur 1 ½ Stunden Fotos aufnehmen, da es ab 2 Uhr morgens schon wieder hell wurde.

Insgesamt sammelte ich so 240 Bilder, welche jeweils 90sec belichtet wurden bei ISO 200.

Das Objektiv verwendete ich bei Offenblende f2.

Zur Bildkalibrierung wurden in jeder Nacht jeweils 15 Darks, Flats und Bias aufgenommen.

Gesamtbelichtungszeit beträgt 6 Stunden.

 

Verwendete Ausrüstung

 

Montierung: Sky Watcher Star Adventure

Objektiv: Samyang 135mm f/2.0 ED UMC

Kamera: Canon 6D astromodifiziert

Filter: —

Bildbearbeitung: DSS, Regim, Fitswork, Photoshop

 

Aufgenommen von Florian Pieper